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RÄUCHERMISCHUNGEN

FEINSTOFFLICHE REINIGUNG

SEMINARE und LEHRGÄNGE


Räuchermischung »Neunerlei Holz«
Rückschau, Ausgleich und Erneuerung


Das Brauchtum erzählt vom Notfeuer (Heilfeuer), dessen reinigende und erneuernde Wirkung nur wirksam war, wenn Neunerlei Holz verwendet wurde. Solch entzündete Notfeuer waren eine rituelle Erneuerung des Feuers. Bevor es durch die älteste Art des Feuermachens, durch Reibung zweier Hölzer entzündet wurde, wurden vor Sonnenaufgang alle brennenden Herdfeuer im Ort gelöscht.

Der Überlieferung nach wurden Notfeuer bei Seuchen (Mensch oder Vieh) entzündet. Der Brauch, am Jahresende alle häuslichen Herdfeuer zu löschen und zu Neujahr mit dem »neuen Feuer« wieder anzuzünden, oder die heute noch gebräuchlichen Johannisfeuer sollen ihre Wurzeln im Notfeuer haben.

Feuer (Räucherkohle) und Neunerlei Holz finden im Brauchtum Verwendung, um einen Ausgleich, eine Versöhnung, eine Reinigung verbunden mit Segen zu erwirken.

Eine Beschreibung des Räucherwerks sowie Anleitung und Hinweise für richtiges Räuchern sind der Räuchermischung beigepackt. Für ein gutes Dufterlebnis: Pulverisieren Sie die gewünschte Menge Räucherwerk vor dem Räuchern (z.B. in einem Mörser).


© Susanne und Ferdinand Heindl, 2005

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